MASSNAHMEN IM ORTHOPAEDICUM IN ZEITEN DES CORONA VIRUS

Liebe Patientinnen, liebe Patienten,

auch in unserer Praxis müssen wir Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus treffen.
Wir bitten um Ihr Verständnis und möchten unsere zukünftigen Regelungen auf dieser Seite erläutern.

Überörtliche Gemeinschaftspraxis

für Orthopädie und Unfallchirurgie

Orthopädische RheumatologieSpondyloarthritisPsoriasisarthritisReaktive ArthritisPolymyalgia rheumatica | Arthritis urica

Rheumatoide Arthritis / chronische Polyarthritis

In unserer Praxis wird bei Gelenkschmerzen und –schwellungen, die eine rheumatische Ursache haben könnten, eine möglichst rasche Untersuchung zum Ausschluss oder zur Absicherung einer rheumatoiden Arthritis („Gelenkrheuma“) angestrebt. Hierzu ist die o.g. rheumatologische Notfallsprechstunde eingerichtet worden, um im Falle einer „Früharthritis“ schnell reagieren zu können.

Entzündliche Veränderungen der Sehnenscheiden und der Gelenkschleimhaut können sehr variabel auftreten, anfangs sind die Zeichen der rheumatischen Entzündung nur gering ausgeprägt und können leicht übersehen werden. Erst im weiteren Verlauf sind die Beschwerden und das Verteilungsmuster typisch. Häufig sind anfangs einzelne Grund- und Mittelgelenke der Hände und Füße betroffen, aber auch andere Gelenke wie Handgelenke, Sprunggelenke, Knie- und Schultergelenke können primär betroffen sein. Leichte Schwellungen von Sehnenscheiden, z. B. am Handrücken, können ebenfalls auftreten und die ersten Entzündungszeichen sein.

Je nach Aktivität des entzündlichen Geschehens und Stadium der Erkrankung leiten wir dann möglichst rasch noch vor Eintritt von bleibenden Schäden die notwendigen Therapiemaßnahmen ein („window of opportunity“), überwachen die Therapie und begleiten gemeinsam mit dem Patienten den weiteren Verlauf. Ziel ist die Unterdrückung des Entzündungsprozesses möglichst noch in den ersten Monaten der Erkrankung („hit hard and early“), damit durch die akute Entzündung keine Gelenkschäden entstehen, im Anschluss soll dann eine möglichst vollständige Blockade der Entzündung („Remission“) und eine entsprechende Anpassung der Therapie („treat to target“) angestrebt werden.

Zur Klassifikation der Grunderkrankung sind die ACR/EULAR-Kriterien 2010 sehr hilfreich. Die rheumatoide Arthritis ist eine Erkrankung, die auch weitere Organsysteme betreffen kann, sodass eine enge Kooperation der verschiedenen Fachgebiete bei der Behandlung erforderlich ist.