MASSNAHMEN IM ORTHOPAEDICUM IN ZEITEN DES CORONA VIRUS

Liebe Patientinnen, liebe Patienten,

auch in unserer Praxis müssen wir Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus treffen.
Wir bitten um Ihr Verständnis und möchten unsere zukünftigen Regelungen auf dieser Seite erläutern.

Überörtliche Gemeinschaftspraxis

für Orthopädie und Unfallchirurgie

Rheumatoide ArthritisSpondyloarthritisPsoriasisarthritisReaktive ArthritisPolymyalgia rheumatica | Arthritis urica

Orthopädische Rheumatologie

Auf dem Gebiet der orthopädischen Rheumatologie bieten wir Ihnen ein breites Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Verfahren an. Die körperliche Untersuchung wird mit Labor-, Ultraschall- und Röntgenuntersuchungen sowie den Ergebnissen aus CT-, MRT- und Szintigrafie-Untersuchungen verknüpft, um zu einer raschen Diagnose zu gelangen. Für hoch akute Situationen ist in unserer Praxis eine „rheumatologische Notfall-Sprechstunde“ eingerichtet worden.

Nach der Klärung der Diagnose und der Beurteilung der Intensität des Entzündungsgeschehens entscheiden wir dann gemeinsam mit dem Betroffenen auf der Basis der aktuellen wissenschaftlichen Standards über das geeignete Therapieverfahren. Neben der physikalischen Therapie und der Physio- sowie Ergotherapie, stabilisierenden Bandagen und Orthesen werden medikamentöse und operative Behandlungen vorgenommen bzw. verordnet und begleitet. Dazu gehören neben der Verlaufsbeurteilung der Beschwerden bei der Untersuchung die Erhebung der erforderlichen Daten („Scores“), Kontrollen im Ultraschall, Laboruntersuchungen, Röntgenbilder und die Beurteilung der Knochendichte bei der DXA-Messung.

Anhand der Vorgaben in den aktuellen Leitlinien der Fachgesellschaften behandeln wir rheumatische Erkrankungen medikamentös mit entzündungshemmenden Präparaten (sog. „Corticoide“ wie z.B. Prednisolon und/oder traditionellen Schmerzmitteln wie Diclofenac, Ibuprofen etc., „tNSAR“) und kombinieren diese – falls notwendig – mit  den langjährig bekannten Basistherapeutika, die den Entzündungsprozess langfristig unterdrücken sollen (sogenannte konventionelle „Disease Modifying Antirheumatic Drugs“, cDMARDs, u.a. Methotrexat/MTX, Leflunomid, Sulfasalazin). Sofern aufgrund einer hohen Krankheitsaktivität erforderlich, werden in unserer Praxis auch Therapien mit den zahlreichen biologischen DMARDs (sog. „Biologica“ bzw. „Biosimilars“, auch „bDMARDs“ genannt) wie z.B. TNFα-Inhibitoren, selektiven Blockern der T-Zell-Aktivierung oder den Interleukin-12/-23- und Interleukin-17-Inibitoren verordnet und anschließend konsequent überwacht und begleitet.