MASSNAHMEN IM ORTHOPAEDICUM IN ZEITEN DES CORONA VIRUS

Liebe Patientinnen, liebe Patienten,

auch in unserer Praxis müssen wir Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus treffen.
Wir bitten um Ihr Verständnis und möchten unsere zukünftigen Regelungen auf dieser Seite erläutern.

Überörtliche Gemeinschaftspraxis

für Orthopädie und Unfallchirurgie

Gelenkerkrankungen | Sprunggelenk

Achillessehnenveränderungen

Die akute Achillessehnenveränderung - Das Krankheitsbild

Verletzungen der Achillessehne treten häufig im mittleren Alter auf und sind in der Regel durch indirekte Mechanismen ausgelöst (Richtungswechsel beim Tennis oder Badminton, Start beim Sprint). Einem akuten Riss der Achillessehne gehen nur selten chronische Beschwerden voraus. Die meisten Achillessehnenrisse befinden sich ca. 3. cm oberhalb des Achillessehnenansatz am Fersenbein, da dort besondere Durchblutungsverhältnisse herrschen, die die Achillessehne sehr anfällig werden lässt gegenüber Verletzungen. 

Das Operationsverfahren

In einigen Fällen, bei denen sich die gerissenen Sehnenstümpfe in Spitzfußstellung eng aneinander legen, kann eine nicht operative Therapie mit Ruhigstellung erfolgen. In den allermeisten Fällen wird jedoch eine akut verletzte Achillessehne genäht. In Abhängigkeit der Lokalisation der Rissstelle kann eine minimal-invasive Nahttechnik (perkutan) oder eine offene Versorgung durchgeführt werden. Die Art der Versorgung kann meist anhand einer Ultraschalluntersuchung der Achillessehne im Vorfeld festgelegt werden.

Die chronische Achillessehnenveränderung - Das Krankheitsbild

Hier muss zwischen den krankhaften Veränderungen innerhalb der Sehne und den ansatznahen Veränderungen unterschieden werden. Aufgrund verschleißbedingter Veränderungen sowie ständig wiederkehrender Überlastungen mit der Folge von Mikroverletzungen kommt es zum Umbau von Sehnengewebe in Narbengewebe. Diese Sehnennarbe ist nicht in der Lage, die Belastungen, die auf die Sehne wirken zu kompensieren, so dass in der Folge immer wieder Mikroverletzungen und Reparaturen auftreten. Das Ergebnis dieses Teufelskreis ist eine Sehnenverdickung, die bei Belastung, später auch in Ruhe, zu Schmerzen führt. Bei ansatznahen Achillessehnenerkrankungen kommt es häufig zu Verkalkungen der Achillessehne sowie knöcherne Ausziehungen am Fersenbein, die häufig zu Schuhkonflikten führen. Primär kann durch Sportkarenz sowie physikalische Maßnahmen ein Beschwerdebesserung erzielt werden.

 

Das operative Vorgehen

Bei Versagen der konservativen Therapie muss im Rahmen eines operativen Eingriffs das Narbengewebe entfernt werden. Bei Verkalkungen im Achillessehnenansatz mit knöchernen Ausziehungen wird die Achillessehne teilweise vom Fersenbein gelöst und die Verkalkungen entfernt. Die Achillessehne wird danach mit Knochenankern wieder am Fersenbein fixiert.